Das Projekt Weiterbildungsangebot Waldtherapie

Dieses Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Operationelles Programm Mecklenburg-Vorpommern 2014-2020 – Investitionen in Wachstum und Beschäftigung.

Die SDW wird gemeinsam mit den Projektpartnern über einen Zeitraum von 2 Jahren das Projekt „Waldtherapie“ umsetzen und einen anwendungsbereiten Weiterbildungsgang zu schaffen, der direkt nach Projektende weiter geführt werden kann. Das Curriculum umfasst fünf Module, wobei für Teilnehmende aus den Gesundheitsberufen und den „grünen Berufen“ Schwerpunktmodule durchlaufen, die forstwissenschaftliches bzw. gesundheitliches Basiswissen vermitteln.

Es wird innerhalb des Projektes bereits zu einer praktischen Durchführung der jeweiligen Module kommen, die dann jeweils inhaltlich und praktisch angepasst werden und zum Projektende zur Fertigstellung gelangen.

Im Rahmen des Projektes wird eine feste Probandengruppe (ca. 15-20 TN) in der Projektphase den Weiterbildungskurs durchlaufen und evaluieren. Die Erprobung des Weiterbildungsangebotes baut auf eine aktive Teilnahme der Probanden an der inhaltlichen Weiterentwicklung und Gestaltung während der Pilotphase.

Projektlaufzeit: 09/2018 – 08/2020

Projektförderung: Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE)

Schutz Deutscher Wald - Landesverband Mecklenburg Vorpommern

Ziel des Projektes

Das vorrangige Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und die zukünftige Etablierung einer Fortbildungsqualifizierung zum „Waldtherapeuten“ in Mecklenburg- Vorpommern. Die Qualifizierung wird themenspezifisch anhand von Modulen angeboten. Eine feste Probandengruppe (ca. 15-20 TN) wird in der Projektphase alle Module durchlaufen und evaluieren.

Inhalte der Weiterbildung

  • Grundlagen der Waldtherapie
  • Ökologie des Waldes oder Gesundheitsförderung und Prävention
  • Didaktik und Methodik der Waldtherapie
  • Praktisches Arbeiten mit Klientinnen und Klienten
  • Projektarbeit

Beteiligte im Projekt

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Landesverband MV

Die SDW MV wird als Verband an Planungen zu den Themen Wald und Natur beteiligt und arbeitet in wichtigen Gremien des Landschafts-und Naturschutzes sowie der Jagd mit. Ein besonderes Anliegen der SDW liegt in dem Ziel die Menschen näher an Wald und Umwelt heran zu bringen und sie dafür zu begeistern. Besondere Zielgruppen sind aktuell Kinder und Jugendliche, denen ein vielfältiges Angebot von Wald- und Umweltpädagogik geboten wird. Die SDW verfügt über langjährige Erfahrungswerte in diesem Bildungsbereich und verfügt über hohe Kompetenzen in der Entwicklung von Bildungsmodulen

Universität Rostock - Wissenschaftliche Weiterbildung

Der Bereich Wissenschaftliche Weiterbildung ist direkt der Hochschulleitung der Universität Rostock untergeordnet. Seine Aufgaben sind die Konzeption und Organisation adressatenspezifischer Bildungsangebote – zum einen für Hochschullehrende zum anderen für Berufstätige außerhalb des Hochschulbereichs. Zum Angebotsspektrum zählen Zertifikatsprogramme und Workshop Reihen.

Die Wissenschaftliche Weiterbildung unterstützt das Projekt mit hochwertigen, wissenschaftsbasierten Bildungsdienstleistungen.

Universitätsmedizin - Lehrstuhl für Naturheilkunde

Die Stiftungsprofessur für Naturheilkunde der Universitätsmedizin Rostock wurde im Dezember 2002 eingerichtet und wird seitdem von Prof. Dr. med. Karin Kraft geleitet. Aufgaben der Professur sind die Lehre im Querschnittsbereich 12 (Rehabilitation, physikalische Therapie und Naturheilverfahren) und die Versorgung von Patienten in der Hochschulambulanz für Naturheilkunde der Universitätsmedizin Rostock.  Forschungsschwerpunkte sind  die Wirksamkeit von Naturstoffen und Naturheilmitteln, insbesondere in der Rehabilitation, sowie die naturheilkundliche Versorgungsforschung.

Seit 2011 befasst sich die Professur in Kooperation mit dem Bäderverband MV und der Landesforst MV intensiv mit der wissenschaftlich fundierten Etablierung von Heil- und Kurwäldern in MV. Seit 2 Jahren ist sie in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Weiterbildung der Universität Rostock an der Entwicklung einer Ausbildung zum Waldtherapeuten beteiligt.

Landesforst MV

Die Landesforst MV ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter. Sie verfügt über ein Eigentum von ca. 193.000 ha Wald und mit einem Anteil von rund 36 % am Gesamtwald ist sie größter Waldbesitzer des Landes. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes in MV. Das Waldeigentum bietet ein hohes Maß an Einsatzmöglichkeiten im Zusammenhang der Nachfrage aus den Bereichen der Kur-, Reha und Klinikeinrichtungen und kann nahezu im gesamten Land umgesetzt werden. Ebenso die landeseigenen Liegenschaften bieten die Möglichkeit Orte für den Seminarbetrieb zur Verfügung zu stellen.

Landesforst MV - Waldservice und Energie GmbH

Die Landesforst MV- Waldservice und Energie GmbH ist eine 100 % tige Tochter der Landesforst MV (AöR) und besteht aus einem Team von Spezialisten der Forstwirtschaft, Landschaftsökologie und Verfahrenstechnik mit langjähriger Berufserfahrung und umfangreichen Zusatzqualifikationen wie z.B. der Natur- und Waldpädagogik. Es besteht eine enge projektbezogene Zusammenarbeit mit der Landesforst MV, wobei ein vielfältiges Aufgabenspektrum abgedeckt wird.

Im Projekt übernimmt die Landesforst MV Waldservice und Energie GmbH die Projektleitung.

Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern

Der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist Interessenvertreter von Kur- und Erholungsorten, Reha- Kliniken, Kurmittelzentren und gesundheitsorientierten Hotels. Seit 2012 setzt er sich in Projekten mit der Nutzung des Waldes für die Gesundheit auseinander. Er arbeitet unter anderem, im Rahmen der Projekte, sehr intensiv mit dem Landesforst M-V, der Universität Rostock, dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V zusammen.

Der Bäderverband unterstützt das Projekt aktiv im Beirat.

Schutz Deutscher Wald - Landesverband Mecklenburg Vorpommern